Elisa Garrett: Heterotopie und Chronotopos. Zur (Neu-)Gestaltung der Großstadt im Kontext des Ersten Weltkriegs – Raum und Zeit in Franz Hessels Pariser Romanze

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Hochschulschrift | Literaturwissenschaft

Neuerscheinung, lieferbar | Berlin 2019
ISBN 978-3-937294-14-8
Flexibler Einband | Paperback, 15 x 23 cm
84 Seiten, Personenregister
22,- EUR (D)

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Umschlagtext:
Franz Hessel bietet mit seiner »Pariser Romanze« (1920) einen monologischen Briefroman, der in der gesellschaftlichen Situation des Ersten Weltkriegs spielt. Neben der Kriegsdarstellung erfolgt die Erinnerungsschilderung der Pariser Vorkriegszeit. Die Stadt eröffnet sich als Topographie verschobener Raum- und Zeitebenen und bietet ein ungewöhnliches Konzept der modernen Großstadterfahrung im Kriegsgeschehen. Der vorliegende Band untersucht das Konzept der Großstadt unter literaturwissenschaftlichen Aspekten und ordnet es kultursoziologisch ein. In der Forschung wurde
Hessels Werk bisher verhältnismäßig gering betrachtet. Dieser Beitrag möchte dazu aufrufen, den Blick der Wissenschaft auch auf Schriftsteller und Werke abseits des Kanons zu richten.

Die Autorin:
Elisa Garrett, M.A., geboren 1994 in Salzgitter-Bad, Literaturwissenschaftlerin und Lektorin, Lehrbeauftragte an der Universität Bayreuth. Laufende Dissertation »Der pictorale Raum. Bildpoetik und Pictoralismus in der Biedermeierliteratur: Zugänge zum novellistischen Werk von Stifter, Grillparzer und Hebbel.« Forschungsschwerpunkte sind insbesondere literarische Werke ab 1800 und die interdisziplinäre Verknüpfung zwischen Literatur- und Kulturforschung.